Friday, September 9

das leben ist kein Ponyhof / la cavallina storna



Ich bin einer diesen Rabenmütter, die sich nicht unbedingt für jede Tätigkeiten ihres Nachwuchses begeistern kann.

Ich fand damals grauslich, wenn meine Babys den Brei leidenschaftlich zwischen den kleinen Würstelfingern drückten und dann begeistert mir die Hand überreichten.

Genau so wenig lustig finde ich, die jährliche Schlammschlacht der Kinder auf der Donau Sandbank. Ist das doch nicht toll, wenn man Sand in jeder Körperöffnung hat, oder?!?.... Und das Tagelang, trotzt gründlichen Reinigungen!!

Aber umso mehr Überwindung und Mutterliebe kostet mir die Leidenschaft meiner Kiddies für Pferde.
Wir lesen über Pferde, wir besuchen Pferde im Zoo, sie strahlen nur wenn ich das Wort Reiterstall erwähne, Urlaub wird am besten in der Nähe von einem Ponyhof gemacht und ja, ja, ja heuer im Herbst starten endlich die Beiden gemeinsam mit dem Reitunterricht.

Aber ich mag Pferde nicht.
Sie stinken gewaltig – also ihre Ausscheidungen, nehme ich mal an!
Sie haben ein riesiges Maul, so wie dem von Arabella Kiesbauer.
Sie haben so viel Kraft wie Hermann Mayer, nur wesentlich weniger Sex Appeal!
Nah gut, sagen wir es so wie es auch ist : ich habe einfach ANGST vom Pferde!

Meinen Kindern ist es einfach egal – Gott sei dank! - aber soll ich mich für Pferde unbedingt begeistern? Oder ist es pädagogisch völlig in Ordnung, auch wenn ich sie nur zu den Reiterstunden begleite, für Speis und Trank und genügend Wärme sorge und diese Megaviecher aber elegant meide?!?

Und ja, genau so wie mein Mann augendrollend immer wieder betonen muss:  ich bin ein Stadtkind!

Ich komme mit Silberfischerl und Motten sehr gut zu recht. Das Geruch von Abgasen und Mülltonnen in der prallen Sonne ertrage ich mit stoischer Fassung aber urige, ländliche Tiere - wie Kühe, Pferde und sogar Hühner – mit denen werde ich nicht warm…… geschweige dass Pferdeäpfel sich viel zu gut tarnen und ich sie immer portionsweise nach unseren Pferdebesuche nach Hause mitnehmen muss!


 Sono una di quelle madri snaturate che non si entusiasma automaticamente per ogni cosa che fanno i propri figli.

Mi faceva ribrezzo allora, quando i miei puponi stritolavano appassionatamente le pappine tra le ditina cicciottelle per poi porgermi le mani imbrattate e appiccicose oppure battevano le maine contenti schizzando queste melme vegetali ovunque.

Altrettanto disgustosa e per nulla divertente trovo la lotta di sabbia e fango che ogni anno avviene come per rituale sulla spiaggia del Danubio. Ma diciamocelo onestamente, é davvero cosí piacevole trovarsi residui di sabbia in tutti gli orifizi anche dopo settimane?!? E questo anche dopo accurate abluzioni e lavaggi quotidiani...

Ma c'é una cosa che mi costa una fatica titanica e che riesco ad affrontare solo garzie alla forza dell'infinito amore materno, ed è la passione smisurata per i cavalli dei miei figli.
Leggiamo tutto sui cavalli, li andiamo a trovare allo zoo, non appeno parlo di scuderia i loro occhioni  si illuminano d'immenso, le ferie si fanno per piacere solo dove ci sono anche cavalli e si, sii, siiiii quest’autunno finalmente cominceranno entrambi con le lezioni di equitazione .

Ma a me i cavalli non piacciono!

Puzzano terribilmente – magari non loro di per sé, ma le loro deiezioni.
Hanno una bocca gigantesca, che mi ricorda quella di Milva. e  una forza tremenda come quella di Jean-Claude Van Damme, solo con mooooolto meno sex appeal!

Insomma, diciamola pure cosí com’é : a me i cavalli fanno proprio paura!

A miei bimbi non importa proprio, per fortuna!
Ma mi chiedo, é un dovere quale genitrice coscienziosa appassionarmi per i cavalli? Oppure è pedagogicamente accettabile se li porto in scuderia, pago le lezioni, mi assicuro che durante la permanenza abbiano vettovaglie e indumenti a sufficienza per stare benone e evito accuratamente questi animaloni?

Ebbene sí, come mio marito ama sottolineare con sarcasmo : sono una bambina nata e cresciuta in città!

I pesciolini d’argento e le tarme non mi fanno impressione.
Sopporto stoicamente e con gran dignità la puzza dei gas di scarico e dei bidoni della monnezza d’estate in pieno sole.
Ma gli animali bucolici come le mucche, i cavalli e persino i polli, non mi piacciono affatto.
E se poi penso che le cacche di cavallo si mimetizzano sempre cosí bene che alla fine me ne rimane una appiccicata alla scarpa e di conseguenza, al pedale dell’acceleratore in macchina …. Beh, allora mi piacciono ancora mooooolto di meno!





14 comments:

Adele said...

Tja Mami, da musst du durch :-)
Als, wie du weißt, begeisterte Westernreiterin kann ich nur sagen: Pferde stinken nicht, sie riechen ganz toll.. und das Leder mit Pferdegeruch vermischt.. hach... sie sind absolute Charaktertiere, die immer ehrlich sind und dir sofort zeigen wenn was nicht passt.
Wennst zu mir in Stall kommst, werd ich dir mal ein riesen Vieh zeigen, die süßen Ponys san ja fuziwuzi :-)
Und deine Angst werma mit einer Portion Ramses gleich wegbekommen hehe. Des is ein süßer Bub, und vor allem gut erzogen! *gg*

Bist jederzeit herzlich willkommen im Stall!

Mrs. de-elfjes said...

Liebe Mrs. Cogito erg Suo,
da muss ich Ihnen Recht geben. Selbst ich las totales landei, aufgewachsen 100 Meter Luftlinie von einem Pferdestall entfernt habe Angst vor diesen Tieren. Es ist wie es ist! Ist Hermann Meier nicht dieses Wesen, was uns bei einem Wettlauf zum Ende der Welt seinen mit Schnee eingeseiften Allerwertesten präsentiert hat? JAAAA? Na dann ist Ihr Vergleich aber ziemlich unangebracht, nehmen wir lieber seinen Widersacher Joey Kelly, der ist auch stark, stinkt wahrscheinlich (ER hat sich nicht eingeseift!!!!) und er hat mit Pferden noch eine weitere Gemeinsamkeit: Wenn du ihn hast, hast du die ganze Sippe am Hals. Nicht nur das Pferd, nein auch noch die X Geschwister, Reiterkollegen usw. UND Mr. Kelly hat zu allem übel noch einen Pferdeschwanz.......

Hach danke ich werf mich gerade weg vor lachen, denn es könnten auch zwei sein.................


Liebste claudia, du sieht ich kann dich super verstehen!

Drücke die kleinen -wie es aussieht sehr gut gepolsterten- Reiter ganz lieb von mir und behalte meine Pferdeschwanztheorie lieber für dich!

Adele said...

lustig, wenn man bei einem hobby kritisiert die ganze "Sippe" am Hals zu haben und selbst Bloggerin zu sein *lach*

Tagpflückerin said...

Und riiiiiesig sind so richtige Pferde! Meine Großen haben nie Ambitionen gezeigt, aber die Kleinste liebt seit neuestem alles mit Pferd drauf. Ob sie mal reiten will??
lg Tagpflückerin

Mrs. de-elfjes said...

@Adele, nein das war keine Kritik, dass sollte nur den Zusammenhang zwischen Mr. kelly und den Pferden verdeutlichen. Vielleicht beruht es auch nur auf Unwissenheit und der Herminator hat 17 Geschwister?
Ich finde Reiten als Hobby, toll, würden mir die großen gefährten nur nicht so eine Angst einjagen.........

Muthase said...

Liebe Claudia!
Klingt als würde meine Mutter sprechen.
Ich liebe Pferde! Sobald ich irgendwas wollte, wollte ich reiten! Schon mit 1 1/2, oder so. Verrückt? Ja, aber schön! Und auch ich finde: Pferde duften!

Lg Isa, auch begeisterte Westernreiterin (leider schon seit Jahren pferdelos)

Dagmar said...

Ja also auch ich oute mich hiermit als pferdeliebhaberin (nicht nur am teller oder zwischen zwei semmelhälften ;-) Ich reite ja bloß aus reiner Tierliebe nicht - weil meine masse will ich einem durchschnittlich trainiertem Reitschulpferd nicht antun. Und das nette an Pferden ist: Sie sind zwar stark, aber auch ein bissl doof und daher kann man ganz gut mit ihnen auskommen.

cogito ergo suo said...

Huuuuiiii liebe Dagmar!!

Pferde doof hier zu bezeichnen wird auf Dir ganz viel Unmut werfen .......

Dagmar said...

ja, aber sie sinds. Da kann man nichts machen. Aber ich mag sie eh. Das ist so ähnlich wie mit den Männern ;-)
Die mögen wir ja auch. Oder?

Adele said...

@mrs.de-elfjes
Na dann hab ich das falsch verstanden sorry.
Angst braucht man keine haben, wenn man lernt wie ein Pferd tickt.

@dagmar
Hab noch kein doofes Pferd kennengelernt, aber haufenweis doofe Männer :-)))

cogito ergo suo said...

über doofe pferde kann ich nicht berichten .....
aber doofe männer, die noch dazu auch stinken ...davon habe ich haufenweise in meinem leben getroffen :D

Die Rabenfrau said...

Und die Viecher sind sooo groß! Was, wenn ihnen plötzlich aufgeht, dass sie stärker sind als wir?
LG
Ursel, auch Rabenmutter

Adele said...

Dafür macht man zB Horsemanshiptraining. Wo man immer wieder trainiert, dass der Reiter in der Rangliste ganz oben steht.
Ein ausgeglichenes Pferd wird da auch keine Probleme machen.

Dagmar said...

@ Rabenfrau: sag ich ja: Sie sind doof, wenn sie es nicht mehr sind, dann sind sie gefährlich. Und ich bin selbst jahrelang begeisterte Reiterin gewesen.